Ramada-Cup – Abschlussbericht

Das  Qualifikationsturniers in Frankfurt/Oder wird wohl als eines der größten Turnierereignisse in die Geschichte der Königsjäger eingehen. Mit insgesamt 15 Teilnehmern stellten wird gemeinsam mit der USC Viadrina Frankfurt (Oder) e.V. die größte Teilnehmergruppe (ohne das es erwähnt oder registriert wurde) im gesamten Turnier. Fast in jeder Runde des gesamten Turniers war mindestens ein Königsjäger daran beteiligt, als die letzte Partie noch lief. Besonders lange dauerte die Partie von Arno Feiden in Runde drei. Hier versuchte er das Endspiel Springer+Läufer gegen den blanken König am Brett zu lösen. Auch Ralf Kreutz kämpfte in Runde vier bis aufs Messer. Leider stoppte ihn hier die Berührt-Geführt-Regel und beendete jede Hoffnung auf ein Remis. Ralf glaubte einen Bauern mit dem König schlagen zu können. Leider war dieser noch durch den Läufer gedeckt.

Insgesamt können alle Königsjäger mit dem Turnier mehr oder weniger zufrieden sein. Die Unterkunft war gut und die Verpflegung durch die Hotelküche im Pagramer Landhotel zu später Abendstunde vorzüglich. Wer mit seiner Partie frühzeitig fertig wurde, tobte sich im Analyseraum an den Partien der anderen aus oder zockte ein wenig Tandem. Hier waren vor allem unsere jüngsten total begeistert und eifrig dabei.

Auch die anderen Berliner Teilnehmer trugen zur tollen Atmosphäre im Turnier bei. So kamen häufig Lutz Reichert (SW Neukölln) oder Jens-Ole Schmidt (Narva) sowie Reinhard Müller (Lasker-Steglitz Wilmersdorf) zu den laufenden Analysen hinzu. Letzterer brachte sogar das Kunststück zustanden, die A-Gruppe (TWZ 2101-2300) trotz Freilos in Runde eins durch einen Sieg über WGM Barbara Hund und drei weiteren Remis zu gewinnen. Glückwunsch an dieser Stelle. Auch der Turnierorganisator Dirk Jordan (gemeinsam mit Reinhard Müller) unterstützte die Königsjäger in einer Analyse von Pascal Biegs Partie. Alle Teilnehmer sind sich gewiss einig, dass ein solches Turnier in dieser Gruppenstärke unbedingt wiederholt werden muß.

Doch schauen wir uns noch einmal die einzelnen Ergebnisse an und beginnen dabei in  Gruppe F (50 Teilnehmer):

Pascal Weinhart spielte sein erstes Turnier und zahlte zunächst viel Lehrgeld. Am zweiten Tag fand er jedoch ins Turnier und konnte sein erstes Turnierremis erkämpfen. Zum Abschluss des Turniers gelang ihm dann auch noch ein verdienter Sieg womit ihm Platz 44 sicher war. Eine DWZ wird es vermutlich noch nicht geben, da seine Gegner (bis auf 2) keine Wertungszahl hatten. Pascal wird aber ganz sicher weitere Erfolge folgen lassen. Tolles Turnier!

Niclas Liebhauser spielte gemeinsam mit seiner Turnierangst unter seinen Möglichkeiten. Seine Ergebnis von 1,5 Punkten spiegelt mit Sicherheit nicht seine wahre Leistung wieder. Wahrscheinlich muss auch Niclas in Zukunft häufiger gegen stärkere Gegner spielen. Einen tollen Sieg erzielte er in Runde drei und zeigte damit, dass er eigentlich noch mehr Punkte sammeln kann. Pech hatte er, weil er bereits in Runde eins direkt gegen Lars Spitzlay gelost wurde. Am Ende Platz 42.

Jonas Kreutz spielte sein erstes Turnier seit langem. Ihm merkte man die fehlende Spiel- und Trainingspraxis an. Eigentlich spielt Jonas bereits deutlich langsamer. Diesmal waren wohl die anderen Möglichkeiten (Tandem etc.) spannender, weswegen er zügig fertig werden wollte. Mit zwei Siegen in den Runden 3 und 5 gab es am Ende Platz 39. Mit etwas mehr Training schafft Jonas auch bald den Sprung über die 1000 DWZ.

Chris Oesterreich erging es ähnlich wie Jonas. Auch er spielte diesmal wieder etwas schneller und ließ sich von seinen Gegner zu sehr anstecken. Auch ihm gelangen zwei tolle Siege in den Runden 3 und 5. Anders als noch vor einer Woche waren diesmal aber auch die Ablenkungen etwas zu groß. Platz 36 und eine Bestätigung seiner DWZ sind dennoch ein gutes Ergebnis.

Lars Spitzlay überzeugte das gesamte Turnier über durch konzentriertes Spiel und sichere Gewinnführung. Wäre ihm die ärgerliche Niederlage in Runde drei nicht dazwischen gekommen, hätte es womöglich einen Pokal, aber sicher eine Qualifikation zum Finale gegeben. Mit 3,5 Punkte reichte es aber dennoch zu einem starken Platz 11 und einer Turnierleistung von 1306 und einem satten DWZ-Sprung um +42 Punkte auf nunmehr 1259.

Vier Königsjäger finden wir in  Gruppe E (27 Teilnehmer) wieder:

Gert Schröder startete furios und deutete an, dass es diesmal sein Turnier werden soll. Nach dem Sieg in Runde eins ging ihm jedoch ein wenig die Luft aus. Besonders ärgerlich dürfte die Niederlage in Runde fünf gegen Thomas Motthes (Narva) gewesen sein. Denn hier verlor er ein Endspiel Läufer gegen Springer, weil er seinen König zu spät aktivieren wollte. 1 Punkt und Platz 25 ergeben eine DWZ-Differenz von -5.

Frederik Altenhein erwischte (nach Ralf Kreutz) die bittere Pille des Freiloses in Runde zwei. Bei einem Turnier mit nur fünf Runden schaut man ganz sicher nicht gern zu. Vor allem dann nicht, wenn es eigentlich möglich gewesen wäre, die Gruppen auszugleichen. Früher wurde dies auch beim Ramada-Cup praktiziert. Nach der Zwangspause am Freitagnachmittag zeigte sich Frederik jedoch gut erholt und schnappte sich ein Remis und in der Schlussrunde noch einen verdienten Sieg. Platz 18 mit 2,5 Punkten waren der Lohn. Die DWZ leidet jedoch dennoch ein wenig und geht um 37 Punkte nach unten.

Ralf Kreutz hatte tatsächlich die Möglichkeit mit einem Sieg in der Schlussrunde die Qualifikation fürs Finale zu buchen. Nach einem + in Runde eins gab es zunächst ein Remis und am Samstagvormittag einen erkämpften Sieg im vereinsinternen Duell gegen Klaus Kramm. Die folgenden Niederlagen gegen den späteren zweiten (die Partie, in der er den König berührt und dadurch das Remis verpasst) und siebten waren teilweise ärgerlich. Trotzdem ein gutes Turnier für ihn mit letztlich 2,5 Punkten und Platz 13. Für die DWZ gibt es ein kleines +2.

Klaus Kramm schob sich dank zweier Remis in den Runden 4 und 5 noch an Ralf vorbei und kam am Ende mit ebenfalls 2,5 Punktenn auf Platz 12. Klaus dürfte sich sicher am meisten über die Niederlage gegen Ralf ärgern. Allerdings hätte auch er mit einem Sieg in der Schlussrunde den Srpung auf Platz 6 geschafft. Somit haben wir bereits drei Königsjäger, die die Qualifikation knapp verpasst haben. Für Klaus gibt es am Ende einen Punkt Abzug in der DWZ.

In  Gruppe D (36 Teilnehmer) finden wir drei Teilnehmer der Königsjäger:

Arno Feiden war wohl der Pechvogel des Turniers. Bereits am ersten Tag verkündete er, dass er ein schlechtes Gefühl bei diesem Turnier hätte. Dabei war seine Form doch gerade vor dem Turnier so positiv. Prompt setzte es zum Auftakt eine Niederlage, die er jedoch (nach dem er sein Gefühl ausgepackt hatte) in Runde zwei ausgleichen konnte. Anschließend folgte das Springer-Läufer-Remis unter großem Aufsehen aller Teilnehmer. Zwischenzeitlich scharrten sich ca. 25 Kibitze um das Brett. Die Hälfte glaubte wohl, dass Endspiel sei nicht zu gewinnen. Eine kleine Gruppe wusste, wie es wohl geht und der Rest wusste, dass es gewonnen sei, aber nicht wie. Nach einer Niederlage in Runde vier sollte es am Sonntag noch um Schadensbegrenzung gehen. Daraus wurde jedoch nichts, weil sein Gegner Wilfried Schreiber (SG Weißensee) offenkundig keine Lust mehr hatte. Schade, dass ihm das nicht schon am Samstagabend eingefallen ist, dann hätte Arno ein anderes Opfer vorgesetzt bekommen. Am Ende „nur“ 2,5 Punkte und Platz 22. Für die DWZ geht es damit noch einmal glimpflich aus, dankt eines guten Gegnerschnitts: -7 auf 1549.

Jonathan Knaut gestartet mit der Ambition sich fürs Finale zu qualifizieren, war bereits nach der vorletzten Runde ziemlich enttäuscht. Mit einem Sieg ging es in die richtige Richtung los. Danach folgten jedoch eine Niederlage und drei teilweise unglückliche Remis. Vor allem in Runde drei unterliefen ihm Nachlässigkeiten, die man sonst nicht bei ihm kennt. Platz 15 und 2,5 Punkte machten ihn nicht glücklich. Außerdem kostet die Turnierleistung mit 1514 insgesamt -32 DWZ-Punkte (neu: 1618).

Jonathan Born spielte in Frankfurt/Oder wohl das Turnier seines Lebens. Eigentlich wollte er nur nicht mit 0 Punkten nach Hause fahren. Was allerdings wirklich möglich war, dürfte nicht nur allen anderen nach Runde drei und zwei Siegen sowie einem Remis klar gewesen sein. Das er als krasser Aussenseiter der Gruppe am Ende nicht ganz oben Stand, lag wohl nur daran, dass er die letzte Runde mit zu großer Anspannung anging. Ein Sieg gegen den späteren vierten Waldemar Meier wäre absolut realistisch gewesen, hätte Jonathan in der Eröffnung nicht plötzlich nach vier Zügen eine ganze Figur eingestellt! Er kämpfte sich hier noch einmal zurück und schaffte das Unmögliche, die Partie endet Remis! Damit war die Qualifikation zum Finale in Halle geschafft. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er diese eine Partie gewonnen hätte … Platz zwei ganz sicher … Egal: Herzlichen Glückwunsch Jonathan zu einem irren Turnier. Der Lohn des Ganzen war Platz 6 mit 3,5 Punkten und ein sattes Plus an DWZ von +249 Punkten auf nunmehr 1454 bei einer unglaublichen Turnierleistung von 1765. Jonathan startete als letzter der DWZ-Rangliste mit einer Differenz von fast 500 Punkten auf den topgesetzten Spieler Andreas Thomas, den er am Schluss auf den undankbaren 7 Platz verdrängen konnte. Hut ab und herzlichen Glückwunsch!

Last-but-not-least die drei Teilnehmer in  Gruppe C (35 Teilnehmer):

Vorab sei hier jedoch auch noch Lutz Reichert als ehemaliger Königsjäger erwähnt, der am Ende auf Platz 27 ins Ziel kam und neben zwei Auftaktniederlagen einem Sieg und zwei Remis erreichen konnte. Eine Turnierleistung von 1652 bescherrt ihm einen DWZ-Zuwachs von +15. Lutz hat auch eifrig auf der  BSV-Homepage über das Turnier berichtet. Danke Lutz!

Pascal Bieg fühlte sich im Turnier vermutlich wegen der Bedenkzeitregelung sehr wohl. Diesmal konnte die Zeit ihm nur bedingt verrinnen. Zwei Remis zum Turnierauftakt, die durchaus auch hätten anders enden können, ließen alle Möglichkeiten offen. Die Niederlage der dritten Runde enttäuschte ihn selbst ein wenig, aber er fing sich und siegte in Runde vier mit viel Glück und Kampfgeist. Das Remis am Schlusstag rundete sein Turnier anständig ab. Platz 17 in Gruppe C mit 2,5 Punkten, eine Turnierleistung von 1712 und ein DWZ-Plus von 20 Punkten (neu: 1676) stellten ihn halbwegs zufrieden.

Thore Kübart war wohl der Hoffnungsträger der Gruppe und startete auch mit einem Sieg ins Turnier. Leider ärgerte er sich in der Folge allzu häufig über frühe Einsteller und damit über die daraus resultierenden Niederlagen in den Runden zwei und vier. Spektakulär ist bei ihm jedoch immer wieder das unwiderstehliche Angriffsspiel, wenn die Partie eigentlich schon gelaufen scheint. Zwei mal hatte ich das Vergnügen, Zeuge zu werden, wie Thore drauf und dran war, mit weniger Material auf Matt oder Dauerschach zu spielen. Schade, dass seine Gegner sich jedes gerade noch so aus der Schlinge winden konnten. Am Ende 2,5 Punkte und Platz 16 in Gruppe C. Damit blieb Thore etwas unter seinen Möglichkeiten und verliert 15 Wertungspunkte (neu: 1733).

Karsten Kuschfeldt freute sich zunächst, dass die ELO-Zahl ihn in Gruppe C brachte. Denn mit der fünftschlechtesten DWZ-Zahl spielte es sich hier recht locker. Am Ende gab es keine Niederlage, aber auch nur einen Sieg (zum Auftakt, ein schönes Matt). Die Runden zwei und vier wurden nicht wirklich ausgespielt, aber was soll man machen, wenn die Gegner frühzeitig Remis bieten und man eigentlich gern Kraft sparen will? :) Umso interessanter wurden die Remis in den Runden 3 und 5 ausgekämpft. Schade, dass der Angriff in der Schlussrunde nicht durchschlug, denn mit einem Sieg wäre womöglich die Qualifikation drin gewesen. Trotzdem: 3 Punkte, Platz 12 und eine Turnierleistung von 1834 bringen 45 zusätzliche DWZ-Punkte ein.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Ramada-Cup – Abschlussbericht

Ramada-Cup in Frankfurt/Oder – Tag 3

Am dritten Tag des  Qualifikationsturniers in Frankfurt/Oder gab es vor allem erfreuliche Ergebnisse. In Gruppe F gewannen Lars Spitzlay, Chris Oesterreich, Jonas Kreutz und Pascal Weinhart. Niclas Liebhauser erkämpfte sich ein Remis. Klaus Kramm und Frederik Altenhein sammelten volle Punkte in Gruppe E, während sich Gert Schröder und Ralf Kreutz geschlagen geben mussten. Jonathan Knaut und Jonathan Born kamen zu geteilten Punkten in Gruppe D. Arno Feiden dürfte nur zuschauen, weil sein Berliner Gegner von der SG Weissensee offensichtlich keine Lust mehr hatte und nicht antrat. Schade, dass man soetwas nicht bereits am Vortag ansagen konnte. Dann wäre man nämlich nicht ausgelost worden. In Gruppe C gab es drei Remis durch Pascal Bieg, Thore Kübart und Karsten Kuschfeldt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Ramada-Cup in Frankfurt/Oder – Tag 3

Weltrekord im Blindsimultan

Der Fidemeister Marc Lang (Schachklub Sontheim/Brenz e.V.) stellte am vergangenen Wochenende einen neuen  Weltrekord im Blindsimultan gegen 46 Gegner auf. Bei diesem unbeschreiblichen und faszinierenden Ereignis waren zwei Königsjäger live dabei. Das Auftakt-Rahmenprogramm „Simultan mit Vlastimil Hort“ machte viel Spaß und brachte Thomas Leyrer ein Remis. Edgar Leyrer hielt sich einige Stunden tapfer und verlor „denkbar knapp“. Die gesamte Veranstaltung in der 5.500-Seelen-Gemeinde Sontheim lockte nicht nur Schachspieler, sondern diesmal auch die Presse an. Auf den Seiten des  Deutschen Schachbundes berichtet der Berliner Webmaster Frank Hoppe aus Sontheim.

Am Samstag den 26.11.2011 hatte Thomas Leyrer dann seinen großen Tag. Er wurde im Vorfeld der Veranstaltung ausgelost, im Rahmenprogramm „Amateur gegen Meister“ in einer Schnellschachbegegnung mit GM Jan Gustafsson anzutreten. Dort durfte Thomas jeweils mit einer Figur mehr starten und den Meister herausfordern. Die erste Partie ging letztlich „nur“ auf Zeit verloren, während Thomas die zweite Begegnung dann tatsächlich gewinnen konnte.

Nicht zu bremsen spielte Thomas anschließend eine ganze Nacht lang Schach ohne zu schwächeln. Das Rahmenprogramm bot hierzu die Gelegenheit und Thomas konnte nicht widerstehen. In 11 Blitzturnieren mit je 7 Runden verpasste er letztlich haarscharf den ersten Jugendpreis. Am Ende wurde er aber starker Dritter in der U1800-DWZ-Wertung.

Ein aufregendes Wochenende, ein tolles Ereignis in einer super Atmosphäre, mit einer sagenhaften Organisation und mit vielen freundlichen und fleißigen Menschen (und gute selbstgemachte Spätzle!).

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Weltrekord im Blindsimultan

Ramada-Cup in Frankfurt/Oder – Tag 2

Der zweite Tage beim Ramada-Cup brachte wieder Licht und Schaden. Die dritte Runde gehörte mit 7 aus 15 wieder zu den guten Runden, während es in Runde vier „nur“ 4.5 aus 15 zu holen gab. Diesmal steuerten Chris Oesterreich (1) und Jonas Kreutz (1) die ersten vollen Punkte und Pascal Weinhart (0.5) den ersten halben Zähler bei. Auch Ralf Kreutz (2.5) im direkten Duell gegen Klaus Kramm (2) sowie Lars Spitzlay (2.5), Thore Kübart (2) und Pascal Bieg (2) konnten Siege verbuchen. Während Gert Schröder (1) und Niclas Liebhauser (1) diesmal leer ausgingen. Für Arno Feiden (1.5), Jonathan Knaut (2), Frederik Altenhein (1.5) und Karsten Kuschfeldt (2.5) gab es am zweiten Tag nur Remisen. Wie bereits am ersten Turniertag überzeugte Jonathan Born (3) auch diesmal mit einem Sieg und einem Remis. Damit ist Jonathan Born auch der einzige Königsjäger, der morgen vormittag die Qualifikation realistisch noch schaffen kann.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Ramada-Cup in Frankfurt/Oder – Tag 2

Ramada-Cup in Frankfurt/Oder – Tag 1

Nach einer unkomplizierten Anreise starteten letztlich 15 Königsjäger ins Qualifikationsturnier in Frankfurt/Oder. Nach zwei Runden gibt es keinen Königsjäger mehr, der die volle Punktzahl erspielen konnte. Aber immerhin 5 Jäger haben 1,5 Punkte. Leider mußte auch schon zwei Königsjäger aussetzen und die geschenkten Punkt hinnehmen. Bisher gab es bereits ein internes Duell in Gruppe F und morgen gibt es das zwei in Gruppe E.   Ramada-Cup 2011 in Frankfur/Oder

Mit Thore Kübart (1), Pascal Bieg (1) und Karsten Kuschfeldt (1½) gibt es 3 Königsjäger in  Gruppe C (1700-1900 TWZ) . Während Thore in Runde eins den vollen Zähler holen konnte, gab es für ihn in Runde zwei eine hart umkämpfte Niederlage. Für Pascal gab es sowohl in Runde eins, als auch in Runde zwei ein Remis. Karsten konnte in Runde eins etwas glücklich gewinnen und einigte sich in der zweiten Runde schnell mit dem Gegner auf Remis.

Die  Gruppe D (1500-1700 TWZ) besetzen Jonathan Knaut (mit einem Sieg in Runde eins und einer Niederlage in Runde zwei, 1), Arno Feiden (Niederlage und anschließend einem Duselsieg, 1) sowie Jonathan Born (1½). Jonathan spielte in Runde 1 Remis und besiegte seinen Zweitrundengegner (1645 DWZ).

Mit vier Königsjäger treten wir in  Gruppe E (1300-1500 TWZ) an. Klaus Kramm (1½) erreichte hier zunächst einen Sieg in Runde eins und später ein Remis in Runde zwei. Ralf Kreutz (1½) dürfte in der ersten Runde nur zuschauen und nutzte die Zeit im zweiten Spiel dafür vollständig aus. In einer Partie, in der er bereits zwei Figuren Rückstand hatte, gelang ihm das kleine Wunder. Er holte sich beide Figuen zurück und schnappte sich ein glückliches Remis. Gert Schröder (1) siegte mit einer starken Vorstellung in Runde eins und fehlerte dafür ein wenig in Runde 2. Für Frederik Altenhein (1) gab es eine umkämpfte Niederlage zum Auftakt. Leider mußte er dann in Runde zwei zuschauen. Morgen treffen mit Klaus Kramm und Ralf Kreutz zwei Königsjäger aufeinander.

Das erste interne Duell gab es bereits in Runde eins. Hier trafen in  Gruppe F (bis 1300 TWZ)Niclas Liebhauser (1) und Lars Spitzlay (1½) aufeinander. Lars konnte dieses Spiel für sich entscheiden und anschließend noch ein Remis holen. Niclas erholte sich von der Niederlage und gewann seine zweite Partie. Für Jonas Kreutz, Chris Oesterreich und Pascal Weinhart geht das Turnier morgen erst richtig los. Unsere drei jüngsten zahlten in den ersten Runde ein wenig Lehrgeld und werden morgen durchstarten.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Ramada-Cup in Frankfurt/Oder – Tag 1

Amateur gegen Meister mit Jan Gustafsson

Mit großer Spannung wartet unter uns ein junger Königsjäger auf das nächste Wochenende. In Sontheim an der Brenz startet Marc Lang einen Weltrekordversuch im Blindsimultan gegen 46 Gegner.  Beim Rahmenprogramm dabei Thomas Leyrer, der in zwei Schnellschachpartien gegen GM Jan Gustafsson antreten darf. Allerdings geht Jan Gustafsson mit dem Handicap von einer Figur weniger ins Match.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Amateur gegen Meister mit Jan Gustafsson

Titelverteidiger zeigt sich gut erholt vom Pokal-KO

Am Freitag kämpften 15 Spieler um die begehrten Punkte in der  Blitz-Jahreswertung. Darunter befand sich mit unserem früheren Mitglied Sascha Kettler (1991-95) auch ein Überraschungsgast. An der Tabellenspitze ergab sich am Ende ein inzwischen schon gewohntes Bild, geprägt vor allem von Thomas Deutschmann, Clemens Escher, unseren stärksten Jugendlichen Jakob Hartmann und Thomas Leyrer sowie den beiden in der aktuellen Jahreswertung mit vorne liegenden Klaus Königer und Alois Möschl. Dabei zeigte sich Titelverteidiger Thomas Deutschmann gut erholt von seinem am letzten Freitag gegen Jakob Hartmann erlittenen Pokal-KO, er leistete sich nur einen einzigen Schnitzer gegen Helmut Kliem und führte am Ende die Tabelle mit 13 aus 14 Punkten knapp vor Clemens Escher (12,5) an. Jakob Hartmann (10 Punkte) und Thomas Leyrer (9) zeigten erneut, daß sie auch beim Blitzschach ernst zu nehmende Konkurrenten sind. In der Jahreswertung führt nun Escher vor Königer und Deutschmann. Thomas Leyrer und Jakob Hartmann schoben sich auf Platz 6 bzw. 8 vor.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Titelverteidiger zeigt sich gut erholt vom Pokal-KO

Überraschungen im Minutentakt

Wer gestern abend im Verein zu Besuch war, wunderte sich, weshalb im Gruppenraum nichts los war. Abgesehen von wenigen eifrigen Trainingsteilnehmern gab es dort nichts und niemanden zu finden. Was war los? Wo waren die Teilnehmer der Veriensmeisterschaft? Und sollte nicht auch die letzte Partie im Vereinspokal gespielt werden? Die Lösung fand sich im großen Saal, denn dort waren ALLE Teilnehmer der Vereinsmeisterschaft sowie Thomas Deutschmann und Jakob Hartmann, die ihre Partie im Vereinspokal spielten.

Die erste dicke Überraschung setzte es im Pokal. Denn hier schickte sich Jakob Hartmann an Thomas Deutschmann aus dem Wettbewerb zu werfen. Nach langem und zähem Kampf gelang ihm das Schlussendlich auch. Klasse Leistung Jakob! Den nächsten Achtungserfolg der Jugend setzten Jonathan Born und Thomas Leyrer. Während Jonathan gegen Ralf Kramer das Remis festhielt, erkämpfte sich Thomas gegen Helmut Kliem ebenfalls einen halben Zähler. Danach rang Edgar Schubert Werner Göhringer nieder und Frederik Altenhein bewies, dass er im Endspiel die Nerven behalten kann. Er besiegte Sven Schüle. Auch Oliver Schwarz kassierte gegen Rainer Pischner die zweite Niederlage im zweiten Spiel.

Somit haben wir in der Vereinsmeisterschaft ein Bild, welches wohl niemand nach zwei Runden erwartet hätte. In Führung liegen Edgar Schubert und Pascal Bieg mit je zwei Siegen aus zwei Partien. Am Tabellenende hingegen finden sich Oliver Schwarz und Sven Schüle, die beide bereits zwei Niederlagen zu verzeichnen haben. Die Jugend zeigt den erfahrenen Hase derzeit gewaltig, wo der Hammer hängt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Überraschungen im Minutentakt