Ramada-Cup wir kommen!

Gut einen Monat vor dem  Ramada-Cup in Frankfurt/Oder füllen die Königsjäger mit insgesamt 18 Teilnehmer bereits eindrucksvoll die  Anmeldeliste des Turniers. Weitere Anmeldungen sind nicht auszuschließen und wurden bereits angedeutet. Insgesamt dürfte diese Veranstaltung in der Geschichte der Königsjäger einmalig sein. Die Resonanz und die Begeisterung für die gemeinsame Reise wird sicher noch durch das Ereignis selbst übertroffen. Wir freuen uns jedenfalls riesig.

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Chemnitzer Turm Open: Jakob in Höchstform

Nach einer 6-stündigen Horrorfahrt von Stau zu Stau im Wettlauf mit der 30-minütigen Karenzzeit erreichten wir den Turnierort des  Chemnitzer Turm Open 2011 mit einer „nur“ 19-minütigen Verspätung. Jakob nutzte sogleich seinen erhöhten Adrenalinspiegel und erarbeitete sich in den ersten 6 Zügen einen sichtbaren Vorteil gegen Andreas Otto, 2069 DWZ. Der Gegner von Thomas, Stefan Ullmann, 1920 DWZ, kam aus Nürnberg herbeieilend nicht mehr rechtzeitig, aber Thomas wartete statt geschenktem Punkt auf ihn. Leider konnte Jakob seinen Vorteil nicht halten und auch Thomas musste die bis zur akuten Zeitnot ausgeglichene Partie abgeben. Aber Hut ab vor den nervenstarken Jungs, die sich heute gestärkt wieder in die Schlacht stürzen.

03.10.2011 – Jakob erreicht 4/7 bei einem Gegnerschnitt von 1808 und erreicht den 2. Platz in der U18-Wertung. Hut ab, Jakob! Thomas konnte in diesem Turnier nicht annähernd seine persönlichen Ziele erreichen und mußte sich überwiegend mit mäßigem Erfolg durch das hintere Teilnehmerfeld bei hohem DWZ-Verlust kämpfen.

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Pokal und VM – aktuell

Überraschungen am Fließband waren zuletzt angesagt, wenn es bei den Königsjägern um die  Vereinsmeisterschaft oder den  Vereinspokal ging. So mußte in der ersten Runde des Pokals Oliver Schwarz gegen Joachim Rießbeck kleinbei geben. Nicht besser erging es zunächst Sven Schüle in der ersten Runde der Vereinsmeisterschaft. Er unterlag gegen Edgar Schubert. Aber auch hier lief es für Oliver Schwarz nicht sonderlich erfreulich, denn er verlor gegen Rudi Wuttke. Die Niederlage von Thore Kübart gegen Joachim Rießbeck war dabei fast schon „erwartungsgemäß“. Gestern abend dürfte nun Veit Godoj aus den Niederlagen der direkten Konkurrenten Profit schlagen. Leider hatte Thomas Leyrer etwas dagegen und siegte überraschend mit Schwarz. Die zweite Überraschung gelang Pascal Bieg im Pokal gegen Sven Schüle. Mit einer schönen Partie spielte er sich direkt ins Halbfinale

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IM-Norm für Robert Glantz

Als erster Königsjäger überhaupt hat es Robert Glantz beim  Europapokal in Slowenien geschafft, eine IM-Norm zu erspielen. Mit einem ELO-Schnitt von 2451 erreichte er diese Norm mit einem Sieg in der Schlussrunde denkbar knapp (ein gutes Roß springt …). Wer alle Berichte über die einzelnen Runden der  Schachfreunde Berlin nachlesen möchte, kann dies auf den  Europapokalseiten der Schachfreunde tun. Herzlichen Glückwunsch an Robert zu einer tollen Leistung. Beim nächsten Mal springt ihm der GM (Runde 3, ELO 2642) nicht mehr von der Schippe.

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BJEM 2012 – 1. Vorrunde

Die erste Vorrunde der  Berliner Jugendeinzelmeisterschaft 2012 ist beendet und Jakob Hartmann konnte das Turnier der  U14 für sich entscheiden. Mit eindrucksvollen 6.5 aus 7 Runden dominierte Jakob das Turnier und qualifizierte sich souveräne für die Endrunde. Außerdem gewinnt er voraussichtlich weitere 84 DWZ-Punkte und steigt auf 1714. Nicht weniger eindrucksvoll war der Endspurt von Fritz Cremer. Er schaffte am zweiten Wochenende glatte 3 aus 3 und konnte sich damit auf einen hervorragenden 11 Platz unter 41 Teilnehmern in der  U12 schieben. Insgesamt waren es 4.5 aus 7 Runden. Herzlichen Glückwunsch unseren beiden Streitern!

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BJEM 2012 – 1. Vorrunde

Nachdem die ersten Partien der 1. Vorrunde bereits vor zwei Wochen gespielt wurden, befindet sich die erste Vorrunde der Berliner Jugend-Einzelmeisterschaft 2012 nun im Endspurt. Mit dabei sind zwei Königsjäger und sie schlagen sich mehr als achtbar! Während Jakob Hartmann in der U14 voranstürmt und vor der Schlussrunde die Spitzenposition ungeschlagen inne hält, hat sich Fritz Cremer in der U12 mit eindrucksvollen 2 aus 2 zu Wort gemeldet. Er steht nach 6 Runden bei 3,5 Punkten und kann morgen zur Spitzengruppe aufschließen.

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Ruhm ist vergänglich

In der 4. Runde der  Schnellschach-Vereinsmeisterschaft 2011/12, die am Freitag, dem 09.09.2011, mit 15 Teilnehmern stattfand, durften neben dem Turniersieger des Vormonats, Sven Schüle, noch zwei weitere „Top 10“-Spieler der Jahreswertung einmal erfahren, wie es sich anfühlt, „spielfrei“ zu sein. Dieses Privileg hat man ja nur bei ungerader Teilnehmerzahl, und zwar dann, wenn man entweder ganz hinten in der Tabelle steht oder alle, die noch weniger Punkte haben, bereits spielfrei waren. So traf es erst Thomas Leyrer (13), dann Sven Schüle und Rainer Radtke, die allesamt schließlich mit 2,5 bis 3,5 Punkten im Mittelfeld landeten und mit ihrem Turnierverlauf sicher weniger zufrieden waren.

Ganz anders sah das zum Beispiel für Wilfried Malcher aus. Bereits in der 3. und 4. Runde legte unser Spitzenbrett der ersten Mannschaft mit einem Remis gegen den Schnellschach-Pokalsieger und Mitfavoriten Clemens Escher und einem Sieg gegen Titelverteidiger Thomas Deutschmann den Grundstein für seinen späteren Turniersieg. Am Ende hatte Wilfried mit 5,0/6 bei klar besserer Buchholzwertung gegenüber Thomas (ebenfalls 5,0/6) die Nase vorn. Clemens landete mit 4,5/6 auf Rang 3, nachdem er eine Runde vor Schluß gegen Thomas verloren hatte.

Ein gutes Turnier krönte Jakob Hartmann (12) mit 4,0/6 Punkten auf Platz 4 – alle Achtung! Dabei hatten so erfahrene Gegner wie Rainer Radtke, Alois Möschl und Jakobs neuer BMM-Teamleiter Hellmut Klevenow gegen ihn das Nachsehen.

Erstmals in dieser Serie spielte Chris Oesterreich (11) bei der Schnellschach-VM mit. Mutig stellte er sich der übermächtigen Konkurrenz. Sicher waren die meisten Gegner noch zwei bis drei Nummern zu groß für Chris, doch immerhin konnte er den diesmal etwas glücklos agierenden Edgar Leyrer besiegen und so das bestimmt sehr lehrreiche Turnier auf Platz 13 abschließen.

In der Jahreswertung führt nun Thomas Deutschmann (297) vor Sven Schüle (260), Clemens Escher (250) und Veit Godoj (234), wobei Escher und Godoj jeweils ein Turnier weniger gespielt haben.

Endstand 9.9.2011:
1.  Malcher,Wilfried   5    22,0
2.  Deutschmann,Thomas 5    19,0
3.  Escher,Clemens     4,5  22,5
4.  Hartmann,Jakob     4    16,0
5.  Königer,Klaus      3,5  23,0
6.  Pischner,Rainer    3,5  17,0
7.  Schüle,Sven        3,5  14,0
8.  Göhringer,Werner   3    23,5
9.  Möschl,Alois       3    18,0
10.  Radtke,Rainer      3    17,5
11.  Klevenow,Hellmut   2,5  17,5
12.  Leyrer,Thomas      2,5  14,0
13.  Oesterreich,Chris  2    17,0
14.  Haase,Carsten      2    16,0
15.  Leyrer,Edgar       1    13,0

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Lichtenberger Sommer 2011

Mit einer Woche Abstand auf das Geschehen schauen wir nun doch noch einmal auf den  Lichtenberger Sommer 2011 zurück. Mit insgesamt sechs Teilnehmern waren die Königsjäger diesmal würdig beim Traditionsturnier vertreten. Sieger beim diesjährigen Sommer wurde Alejandro Franco Alonso mit 7.5 Punkten aus neun Runden. Wie knapp es diesmal zuging, zeigt ein Blick auf die Abschlusstabelle, in der gleich acht Spieler mit 7.0 Punkten hinter dem Turniersieger einliefen. Für die Königsjäger lief das Turnier letztlich auch erfolgreich.

Oliver Schwarz erspielte sich den insgesamt 57. Platz und kam am Ende auf Rang 10 seiner Wertungskategorie. Mit 4 Siegen, 3 Remis und 2 Niederlagen gegen einen Gegnerschnitt von 1807. High-Light waren sicher die beiden Unentschieden in den letzten Runden gegen deutlich stärkere Gegner und die gute Partie der zweiten Runde. Ärgerlich hingegen die Drittrunden-Niederlage aufgrund von Verspätung und dem entsprechenden Ärger in Runde drei.

Pascal Bieg spielt zunächst wechselhaft und mischte Siege und Niederlagen kräftig durch. Auffallend waren die zahllosen Zeitnotschlachten, die dem Beobachter ständig geboten wurden. Beeindruckend hingegen sein Finish: 3 aus 3 in den letzten Runden. Damit reichte es letztlich für Platz 92 und Rang 5 in der Wertungskategorie bis 1800. Fünf Siege und 4 Niederlagen gipfelten am letzten Spieltag in einen toll erspielten Siege gegen Reinhard Bandlow.

Thore Kübart war sicher von allen am wenigstens zufrieden mit dem Turnierverlauf. Vor allem die Niederlage in der 8. Runde gefiel ihm wenig. War doch damit eine tolle Platzierung und eine Verbesserung der DWZ erledigt. Ärgerlich dabei: Eigentlich war die Partie wenigstens remis, wenn nicht sogar gewonnen. Am Ende stehen 4.0 Punkt und Platz 141 auf dem Papier. Die DWZ leidet auch nur geringfügig und sinkt um 17 Punkte.

Karsten Kuschfeldt kam knapp hinter Thore ins Ziel und erreichte ebenfalls 4.0 Punkt. Platz 143 und immerhin Rang 5 in der Wertungskategorie bis 1600. Ärgerliche Ergebnisse gab es für ihn reichlich, allerdings spielte er das gesamte Turnier über seinem Niveau. Ein Sieg in der letzten Runde (die Stellung gab dies durchaus her) hätte ein tolles Ergebnis abgerundet.

Jonathan Knaut startete zunächst stark mit einem Remis ins Turnier. In den folgenden Runde tat er sich jedoch schwer, diesen tollen Start zu halten. Erst der Sieg in Runde vier brachte ihn in die Spur. Am Ende 4.0 Punkt, Platz 153 und ein respektabler DWZ-Gewinn von +34. Mit drei tollen Siegen, zwei hart erkämpften Remis und vier Niederlagen ein gutes Turnier.

Gert Schröder zeigte, dass er sich weiterhin entwickelt. Zwei Punkte und Platz 214 sind dabei jedoch nicht der Maßstab. Ein ums andere Mal erspielte sich Gert Vorteile und konnte diese letztlich nicht gewinnbringend verwerten. Interessant waren die beiden letzten Runde, denn hier zeigte sich, wie nah Licht und Schatten manchmal liegen kann. Zunächst gewann Gert eine verlorene Stellung mit Matt unerwartet, ehe er in der Schlussrunde selbst zum Opfer wurde und das Mehrmaterial nicht umsetzen konnte.

Fazit: Ein tolles Turnier, dass sicher auch sehr anstrengend gewesen ist. Die Mehrheit der Königsjäger hatte jedoch sehr viel Spaß und unterstützte sich gegenseitig ausgiebig. Vielen dank Jungs!

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