Pokalfinale gespielt

Das Finale des Vereinspokal 2010 ist Geschichte und die Königsjäger haben einen neuen Namen in der Hall-Of-Fame. Mit Rolf Wenkheimer bezieht ein neuer Bewohner die heiligen Hallen des Ruhmes. In einem spannenden Finale konnte sich der zweite Sieger Rainer Radtke zunächst ein wenig Raum und Vorteil verschaffen. Dennoch war es ihm nicht möglich, den Spieler des Jahres 2010 über den Rand der Niederlage zu schubsen. Im Endspurt gelang es Rolf letztlich -nicht zum ersten Mal in dieser Saison- sich durch zu setzen und den ersehnten Pokal und Titel mit nach Hause zu nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

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Großveranstaltung Vereinspokal

Man mag es kaum glauben, aber die Einweihung der neuen Holzbretter zum Vereinspokal 2010/2011 brachte nicht nur ein ganz neues Spielgefühl, sondern auch noch die eine oder andere Überrachung auf den Plan. Außerdem wurde Abend nicht nur durch den Vereinspokal bestimmt, denn abseits der Pokalhelden wurde eifrig geblitzt, gelegentlich langsam geklönt und außerdem auch noch trainiert. Eine Vereinspokalrunde mit 16 Spielern sowie 7 weitere Schachfreunde, die interessiert kiebitzen und selbst trainieren … wann hatten wir das zum letzten Mal?

Insgesamt neun Holzbretter wurden aus unserem geräumigen neuen Materialschrank geholt und sorgfältig für die bevorstehende Pokalrunde vorbereitet. Die fleißigen Helfer beim Aufbau mühten sich, das edle Material zu schonen und halfen, eine Turnieratmosphäre der besonderen Art zu zaubern. Acht der erwähnten Bretter wurden auch tatsächlich bespielt und brachten vielfach sehr interessante und umkämpfte Partien zu Tage.

Als erstes konnte sich Helmut Billen gegen den Schachnachwuchs Jonas Kreutz behaupten und das Ticket für Runde 2 buchen. Nach kurzer Zeit folgte ihm Alois Möschl, der sich ebenfalls gegen einen Nachwuchsspieler durchsetzen konnte. Lars Spitzlay spielte für einen Moment unachtsam und gab kurz darauf auf. Die erste kleine Überraschung gelang dann dem dritten Nachwuchsspieler Jakob Hartmann mit seinem Schwarzsieg gegen den Routinier Joachim Rießbeck. Auch Thomas Leyrer konnte sich gegen den Rückkehrer Julian Peiler souverän durchsetzen und die nächste Runde erreichen.

Parallel zum Pokal entwickelt sich im Werkraum eine eigene Abendveranstaltung, an der insgesamt 7 Spieler beteiligt waren. Neben dem Autor fanden sich Rainer Radtke, Sven Schüle, Gert Schröder, David Karcher, Jonathan Knaut und Carsten Haase zum gemeinsamen klönen und trainieren. Und langweilig wurde es hier kaum. So kamen zunächst kleinere Taktikaufgaben aufs Brett, die später durch etwas Endspieltheorie (zum Teil auch aus den laufenden oder abgeschlossenen Pokalpartien inspiriert) abgelöst wurden.

Im Pokal bahnte sich derweil die erste größere Überraschung an. In einem gewonnen Damenendspiel (Dame+König gegen Bauer+König) grübelte Ralf Kreutz lange, wie er seinem Kontrahenten den Gar aus machen könnte. Sein Gegner war kein geringere, als der Pokalfinalist von 2009 Rudi Wuttke. Letzterem war schon recht früh deutlich, dass hier nur noch Mogeln helfen kann. Am Schluß konnte Ralf seinen Vorteil jedoch verwandeln und den Punkt nach Hause fahren.

In den übrigen Partien setzten sich schließlich die Favoriten durch. So erreichte Helmut Kliem gegen Klaus Kramm, Thomas Deutschmann gegen Rainer Pischner und Rolf Wenkheimer gegen Werner Göhringer die nächste Runde.

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Pokal-Rekord 2010/2011

Mit einem neuen Rekord startet der Vereinspokal in die Saison 2010/2011. Hatten wir bereits in der vergangenen Saison mit 26 Teilnehmern ein Allzeithoch zu verzeichnen, können wir in diesem Jahr diesen Rekord noch einmal toppen. Insgesamt 27 Spieler haben für den Vereinspokal 2010/2011 gemeldet. Die Auslosung der ersten Runde brachte zunächst 5 Spielern ein Freilos. Die übrigen 22 Spieler spielen die verbleibenden Plätze für das Achtelfinale (Runde 2) aus. Der Titelverteidiger steht zwar noch nicht fest, aber zumindest bekommt es der Finalist Rolf Wenkheimer diesmal gleich in der ersten Runde mit einem schweren Gegner zu tun. Er trifft auf Werner Göhringer.

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Qualität statt Quantität

Am vergangenen Freitag fanden sich diesmal zwar nur 16 Teilnehmer zum Blitz-Grand-Prix ein, jedoch versammelte sich die komplette Blitz-Elite der Königsjäger und wurde diesmal gleich durch 3 (4) starke Herausforderer ergänzt. Neben dem Titelverteidiger Thomas Deutschmann und dem derzeit führenden Clemens Escher waren auch Veit Godoj, Alois Möschl und Sven Schüle mit von der Partie. Während Sven seine ansteigende Form mit einem zweiten Platz erneut untermauern konnte, war jedoch der Sieger des Abends ein ganz anderer: Robert Glantz ist zurück und lehrte sie alle das Fürchten. Mit eindrucksvollen 14,5 aus 15 setzte er sich weit vor die Konkurrenz und kam den perfekten Ergebnis sehr nahe.

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Wegen Überfüllung geschlossen!

Die 5. Runde der Schnellschach-VM am 27.8.2010 sprengte alles bisher Dagewesene bei abendlichen, vereinsinternen Blitz- oder Schnellschachturnieren. 26 Teilnehmer, darunter 5 Kinder und Jugendliche, ließen die Atemluft im Turniersaal knapp werden und sorgten für eine knisternde und aufregende Turnieratmosphäre, so daß dieser Abend vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Ferienende, neue Energie der Mitglieder zum Beginn der neuen Schachsaison sowie die von unserem Vorsitzenden Karsten Kuschfeldt kräftig gerührte Werbetrommel haben sicher gleichermaßen zu diesem Teilnehmererfolg beigetragen. Um 19:40 Uhr verkündete ich, angesichts des gefüllten Turniersaals nun keine weiteren Teilnehmer mehr annehmen zu können (es kamen dann zum Glück auch keine Nachzügler mehr).

Nach den üblichen 6 Runden mit 15 Minuten pro Spieler hatten am Ende vier Spieler mit jeweils 4,5 Punkten gemeinsam die Nase vorn. Nachdem ich die letzten Ergebnisse eingegeben hatte, fiel ich beim Betrachten der Endtabelle beinahe vom Stuhl, als ich begriff, daß ich mit einem halben Buchholz-Punkt Vorsprung Erster vor Thomas Deutschmann, Wilfried Malcher und Rainer Radtke geworden war, ohne zuvor ein einziges Mal die Tabelle angeführt zu haben.

Im Turnier hatte ich sehr viel Glück, denn in drei Partien hatte ich nach zeitweise unkonzentriertem Spiel bereits eine Figur weniger, erzielte daraus aber durch Fehler meiner Gegner in zwei Fällen noch 1,5 Punkte. Außerdem nahm sich die Konkurrenz in den letzten drei Runden untereinander die Punkte ab (Deutschmann-Escher 0:1, Escher-Malcher remis, Malcher-Deutschmann 0:1) und gab sich auch gegenüber dem „Mittelfeld“ einige Blöße (Escher-Kramm remis, Deutschmann-Wenkheimer remis, Radtke-Schweitzer 0:1). Ausschlaggebend war insbesondere die letzte Partie an Brett 1, in der der von Beginn an souverän die Tabelle anführende Wilfried Malcher gegen Thomas Deutschmann bereits die Qualität mehr hatte, sich aber unter dem Druck des bedrohlichen, gegnerischen Freibauern einen Figureneinsteller leistete, der schließlich einen vollen Punkt und damit den Turniersieg kostete.

Bei dieser überwältigenden Teilnehmerzahl wären 7 statt 6 Runden Schweizer System turniertechnisch gesehen notwendig gewesen, um eine aussagekräftigere Tabellenspitze zu erhalten, denn die punktgleichen vier Erstplazierten haben nur drei von sechs möglichen Paarungen untereinander ausgetragen, z.B. spielte ich nicht gegen den Tabellenzweiten und Titelverteidiger Thomas Deutschmann. Aufgrund der Teilnahme von Kindern und Jugendlichen wäre das aber nicht durchführbar – zumindest mit der bisherigen Anfangszeit 19:30 Uhr -, und schon das jetzige Turnierende gegen 22:45/23:00 Uhr stellt die Geduld der Eltern auf die Probe …

Der Abend hat Spaß gemacht, und wir freuen uns schon auf die nächste Schnellschach-Runde am 24.9.2010 um 19:30 Uhr.

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Pokalfinale steht fest

Das Pokalfinale 2010 steht nun endlich fest. In einer spannenden und hart umkämpften Wiederholungspartie gelang es Rolf Wenkheimer, durch einen späten Sieg gegen Hellmut Klevenow, das Pokalfinale zu erreichen. Beide hatten sich bereits eine Woche zuvor mit einem Remis getrennt. Nun trifft Rolf auf Rainer Radtke, der bereits seit längerem auf seinen Finalgegner wartet. Rainer wird im Finale die weißen Steine führen. Das ergab die Farbauslosung am späten Freitag abend.
Das Pokalfinale steigt am 17. September 2010 ab 18.30 Uhr. Interessierte Kiebize sind natürlich herzlich willkommen.

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Berliner Pokal-Einzelmeisterschaft

Siegfried Wiezer und Klaus Kramm heißen die Königsjäger, die in diesem Jahr die Fahnen der Königsjäger in der Berliner Pokal-Einzelmeisterschaft hochhalten sollen. Während Klaus Kramm sich in der ersten Runde an Tisch 1 gegen Dr. Joachim Blöhbaum nach einem Remis in der regulären Spielzeit nicht durchsetzen konnte, gelang Siegfried Wiezer ein direkter Schwarzsieg gegen Oliver Hänsgen. Klaus Kramm erreichte dennoch die zweite Runde, denn er setzte sich in der Verlängerung mit 2:1 durch. In der nächsten Runde warten allerdings richtige Brocken. Siegfried bekommt es mit Carsten Schirrmacher und Klaus direkt mit dem Titelverteidiger FM Atila Gajo Figura zu tun.

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Meldestand der neuen Vereinsturniere

Seit heute online: Die Anmeldelisten der Vereinsturniere. Wer sich bisher dort nicht finden kann, hat auf seinem Fragebogen nicht angekreuzt, dass er sich mit selbigem auch gleich anmeldet. Daher einfach per Mail an den Spielleiter oder Vorstand wenden und schnell noch melden. Oder am Freitag bescheidgeben.

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