Vereinsmeisterschaft – 3. Runde

Die dritte Runde der Vereinsmeisterschaft 2009/2010 brachte wenig Überraschungen aber einige Figureneinsteller. So konnte Rainer Radtke seine Bemühungen reduzieren, nachdem Rainer Pischner die Figur verschenkte. Neben Rainer Radtke kann auch Helmut Kliem bisher 100% der Punkte vorweisen. In der Partie zwischen Peter Oesterreich und Oliver Schwarz wird abschließend noch der mögliche dritte Spieler mit der vollen Ausbeute gesucht. Frederik Altenhein holte sich seinen ersten Punkt gegen Hans Psyk.

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BMM – 4. Runde daheim

Die vierte Runde der Berliner Mannschaftsmeisterschaft bescherte uns neben einem geschlossenen Heimspiel auch gleich den geballten Besuch des SC Zugzwang. Außerdem waren die Schachfreunde von Kreuzberg 8 zu Gast. Um es vorweg zu nehmen, die Gäste von Zugzwang erwiesen sich nicht als sonderlich kooperativ. Sie entführten die volle Punktzahl aus unseren Hallen. Besser machte es Kreuzberg, die ihrer Rolle als anständiger Gast gerecht wurden.
Während die erste Mannschaft mit fünf Remisen aber ohne Sieg mit 2.5:5.5 gegen Zugzwangs erste Mannschaft nichts zu melden hatte, konnte sich die zweite Mannschaft durch ihren 5:3 Erfolg zurück auf Platz 4 der Tabelle katapultieren. Beachtlich war hierbei der schnelle Erfolg von Joachim Rießbeck und der Sieg von Lars Petzold am achten Brett. Für die dritte Mannschaft gab es letztlich auch keine Punkte, obwohl es zwischenzeitlich nach einer Überraschung aussah. Am Ende setzte sich der Tabellenführer mit 5:3 durch und bescherte den Königsjägern die erste Saisonpleite.

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† Bernhard Socher-Löslein

Am Sonntag, dem 6. Dezember 2009, ist unser ältestes Mitglied, unser früherer 1. Vorsitzender, unser lieber Bernhard im Alter von 81 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Wir trauern nicht nur um einen Schachfreund, sondern auch um einen der wichtigsten Menschen in unserem jungen Verein.
Ein Nachruf, verfasst von Sven Schüle mit Unterstützung von Dr. Helmut Kliem und Rolf Wenkheimer kann HIER nachgelesen werden.

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Blitz-Grand-Prix 7. Runde

11 Freunde müßt ihr sein … diese Redewendung kennt so ziemlich jeder, aber nur wenige bringen sie mit dem Schachsport in Verbindung. Bis gestern abend hätten auch die Königsjäger keinen Gebrauch davon gemacht. In der siebenten Runde der Blitz-Vereinsmeisterschaft 2009/2010 ändert sich dies jedoch. Leider nur 11 Teilnehmer fanden den Weg zur Dezemberrunde. Die restlichen Blitzer waren vermutlich mit den vorweihnachtlichen Einkäufen (Nikolaus am Sonntag) beschäftigt. Gut für die starken Spieler, die einmal mehr ordentlich punkten konnten. Allen voran Thomas Deutschmann, der sich mit 95 Punkten ein großes Stück näher an die 6. Vereinsmeisterschaft in Folge spielte. Zweiter und ebenfalls noch mit guten Chancen auf den Gesamtsieg ausgestattet wurde Shenis Slepuschkin mit 85 Punkten.

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Vereinspokal – Nachzügler IV

Die Partien im Achtelfinale des Vereinspokals sind nun komplett gespielt. Leider geht die Paarung zwischen Pascal Bieg und Klaus Königer in die Verlängerung. Somit müssen sich die Viertelfinalisten (Rolf Wenkheimer, Hellmut Klevenow, Rainer Radtke, Adrian Benedetto, Oliver Schwarz, Paul Schweitzer und Peter Oesterreich) noch ein wenig gedulden. Die Auslosung zum Viertelfinale erfolgt, sobald der letzte Teilnehmer ausgespielt ist. Einen Termin für die Wiederholungspartie mit vertauschten Farben gibt es bisher nicht.

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BJMM – 1. Runde gegen Fredersdorf

Mit dem heutigen Samstag startet nun auch endlich die Berliner Jugendmannschaftsmeisterschaft in ihre erste Runde. Für uns ging es zum Auswärtsspiel nach Fredersdorf. Eine weite und vorallem anstrengende Anreise. Das erste Mißgeschick passierte uns bereits bei der Abfahr, denn Lars verschlief und hört erst deutlich später das Klingeln des Telefons. Zum Glück mußten wir nicht zu dritt antreten.

Durch die verspätete Abfahrt kamen wir dann auch – anders als eigentlich geplant – erst kurz vor Rundenbeginn am Spiellokal von Fredersdorf an. An tollen Holzbrettern und ausgestattet mit Digitaluhren begann die Runde pünktlich um 10.00 Uhr.
Mit großer Sorge beobachteten die mitgereisten Betreuer Pascal Bieg und Karsten Kuschfeldt die hohe Geschwindigkeit, mit der sowohl Jonathan Born als auch Thomas Leyrer ihre Züge aufs Brett brachten. Frederik Altenhein am ersten und Lars Spitzlay am zweiten Brett spielten vergleichsweise im Schneckentempo. Als erstes konnte Jonathan einen deutlichen Vorteil und kurz darauf sogar eine ganze Figur mehr erspielen. Kurze Zeit später wehrte er sogar noch geschickt und trickreich das drohende Matt auf g7 ab, bevor die Befürchtungen der Betreuer bittere Wahrheit werden sollten. Jonathan wurde Opfer seiner viel zu schnellen Spielweise, denn er verschmähte den Turmgewinn nach einem völlig falschen Einschlag auf g7 seines Gegners unter dem Eindruck eines Schachgebots. Selbst danach hatte er immer noch eine Figur mehr und eine gute Stellung auf dem Brett, aber es kam, wie es kommen mußte. Die vierte Mattdrohung nahm Jonathan nicht mehr wahr und mußte die Null quittieren.
Am dritten Brett überspielte Thomas seinen Gegner glücklicherweise deutlich und konnte den frühen Rückstand kurze Zeit später ausgleichen. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal gut 40 Minuten gespielt. Was folgte war ein Krimi, der auch für die BMM Stoff geboten hätte. Frederik und Lars erspielten sich nach kleineren Problemen im Mittelspiel tolle Stellungen, die jedoch jederzeit kippen konnten. Von einem deutlichen Vorteil konnte man jedoch kaum sprechen.
Lars Spitzlay konnte seine Stellung nach gut 2,5 Stunden stetig verbessern und seinen Mehrbauern ins Endspiel überführen. Dabei fand er einige taktische Feinheiten und wickelte geschickt ab. Das folgende Endspiel mit K-S-B gegen K-L-B-B (Lars) sollte als Grundlage für eine intensive Endspielanalyse dienen können. Den Gewinn in diesem Endspiel zu finden, gelang in der anschließenden Analyse auch den Betreuern nicht unbedingt. Nach etwas mehr als 3,5 Stunden konnte der Gegner leider, den König vor den Freibauern bringen und den Springer gegen den zweiten Bauern opfern. Als umgehende Folge fiel auch der nun nicht mehr gedeckte Freibauer. Remis und 1.5:1.5
Jetzt war es an Frederik Altenhein den Mannschaftskampf zu unseren Gunsten zu entscheiden. Allerdings mündete auch seine Partie in einem schwierigen Endspiel (Läufer gegen Springer) welches folgerichtig kurze Zeit später im Remis endete. Endstand: 2:2!

Fazit: Zwei starke Auftritte durch Frederik und Lars, ein souveräner Sieg von Thomas und eine sehr unglückliche und unnötige Niederlage von Jonathan.

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Schnellschach-VM 7. Runde

Die siebente Runde der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft 2009/2010 war gleich aus mehreren Gründen ein echtes Highlight. Insgesamt 20 Teilnehmer fanden sich zu dieser Ausgabe ein, weshalb kurzfristig gleich zwei zusätzliche Bretter angebaut werden mußten. Für die Überraschung dieser Runde war vor allem die Vereinsjugend zuständig. Die größte Überraschung war Thomas Leyrer, der nach sechs Runde mit 3 Punkten einen starken 9. Platz erreichte. Dabei besiegte er Hellmut Klevenow und Jonathan Born und trotze sowohl Alois Möschl als auch Sven Schüle ein Remis ab. Zweite Überraschung war Pascal Bieg, der am Schluß 4 Punkte erreichen konnte. Sieger wurde Rainer Radtke mit 4,5 Punkten vor weiteren drei Spielern mit ebenfalls 4,5 Punkten.

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Vereinspokal – Nachzügler III

Das Achtelfinale des Vereinspokals nähert sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Zwei der drei bisher noch offenen Partien wurden am vergangenen mittwochabend gespielt. Dabei konnte sich Hellmut Klevenow gegen Lutz Reichert durchsetzen und das Ticket fürs Viertelfinale lösen. In der zweiten Partie des Abends ging es nicht nur heiß her, sondern es endete auch kurios. Nachdem Paul Schweitzer durch einen Fehler deutlich in Rückstand geriet, fragte Helmut Billen zunächst nach der Dauer der Zeitverlängerung ab dem 40. Zug. Erfahrene Pokalspieler wissen, dass es seit je her keine Verlängerung gibt. Etwas geschockt ging Helmut wieder ans Werk, nur um etwas später verärgert zu kommentieren, dass es unfair wäre, dass es keine Zeitverlängerung gäbe. Ein wenig später war dann für ihn auch Schluß … sehr ärgerlich, wenn man den Vorteil endlich erreicht hat.

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