Pokalfinale steht immer noch nicht

Im Halbfinale des Vereinspokals trennten sich der Heimkehrer Hellmut Klevenow und unser zweiter Vorsitzender Rolf Wenkheimer nach zähem Kampf mit einem Remis. Somit wartet Rainer Radtke auch weiterhin auf seinen Finalgegner und kann es kaum noch erwarten. Hellmut Klevenow und Rolf Wenkheimer haben bereits einen Wiederholungstermin. Allerdings wird Hellmut zunächst die Seniorenmeisterschaft in Spandau spielen.

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Es wird wieder voll

Freitag der dreizehnte … und dennoch fordern 18 hungrige Schachfreunde ihr Glück heraus. Die vierte Runde der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft lockte einmal mehr zahlreiche Schachfreunde ans Brett. In einem spannenden Turnier dominierte Wilfried Malcher lange Zeit das Geschehen und konnte erst in der Schlußrunde ein wenig eingebremst werden. Dort unterlag er Alois Möschl und wurde dennoch mit 4,5 Punkten Turniersieger. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit ebenfalls 4,5 Punkten Alois Möschl und Waldemar Petersen.

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Blitz-VM mit anwaltlichem Beistand

Wohl ferienbedingt fehlte der Nachwuchs der Königsjäger am vergangenen Freitag in der 3. Runde der Vereinsmeisterschaft im Blitzschach. Dafür gab es ein Wiedersehen mit Torsten Rose, der aus familiären und beruflichen Gründen (Anwalt) nicht zu den regelmäßigen Besuchern der Vereinsturniere zählen kann.

13 Punkte waren zu vergeben, 12 davon holte sich Shenis Slepuschkin, ein gern gesehener Gast vom SK Zehlendorf, der nur gegen Alois Möschl verlor. Clemens Escher, auf den der Begriff „Gast“ nicht so recht zutrifft, unterlag Shenis und gab gegen Klaus Königer einen halben Punkt ab. Dritter wurde Sven Schüle mit 9 Punkten vor Alois Möschl (8½).

Clemens führt nun die Gesamtwertung mit deutlichem Vorsprung an. Titelverteidiger Thomas Deutschmann war verhindert; er war zur gleichen Zeit ein Stockwerk höher mit den Vorbereitungen seiner Hochzeitsfeier am nächsten Tag beschäftigt.

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12+1 beim Schnellschach am 30.7

Am 30. Juli 2010 nahmen 12 Schachfreunde an der 3. Runde der Schnellschach-VM teil. In Abwesenheit von Thomas Deutschmann und unserem früheren Mitglied Clemens Escher entwickelte sich ein spannender Kampf um die Spitzenplätze. Bereits nach drei Runden hatte kein Spieler mehr eine „weiße Weste“. Nach vier von sechs Runden führten noch Alois Möschl und Helmut Kliem (beide 3,0) vor mehreren Verfolgern, doch beide konnten ihre Spitzenpositionen nicht verteidigen.

Zuerst verlor in der 5. Runde Alois gegen Sven Schüle in einer denkwürdigen Partie und fiel dadurch zurück. Aus meiner Erinnerung habe ich die Stellung wenige Züge vor Schluß rekonstruiert (hoffentlich richtig), demnach stand es so:

Die Partie ging etwas spektakulär wie folgt zu Ende: 1.fxg4? Le4+ 2.Txe4 Dxe4+ 3.Lg2 hxg2+ 4.Dxg2 Th8+ 5.Lh2 Txh2+ und Weiß gab einen Zug vor dem Matt auf. Der von Kiebitzen hinterher vorgeschlagene Zug 1.Lh2!? wäre zwar besser als das zwingend zum Matt führende Schlagen des „vergifteten“ Turms 1.fxg4? gewesen, würde aber laut Computeranalyse nach 1…Tg2!! 2.Lxf4 Txf2 3.Lxc7 Kxc7 dennoch verlieren, weil sich auf Dauer die zu starke schwarze Position durchsetzen würde. Ob ich diesen Zug allerdings mit nur noch einer Minute auf der Uhr gefunden und dann auch erfolgreich umgesetzt hätte, ist nicht so ganz klar …

Der nunmehr mit 4,0/5 allein führende Helmut Kliem mußte dann in der Schlußrunde gegen Klaus Königer ebenfalls die Segel streichen, während gleichzeitig auch der zweite Segler, Pascal Bieg, dem Gegenwind von Sven Schüle nicht standhalten konnte. Im „Fernduell“ Königer – Schüle entschied dann die Buchholzwertung für Sven Schüle.

Bemerkenswert am Rande: nach längerer Abwesenheit waren Gert Schröder und Paul Schweitzer erstmals wieder dabei. Außerdem gab es noch ein überraschendes Wiedersehen mit einem Ex-Mitglied nach über 20 Jahren: Thorsten Schaare (42), Gründungsmitglied der „Zehlendorfer Königsjäger“ und damals bis ca. 1988 Mitglied, besuchte uns spontan beim Schnellschach und sah eine Weile zu. Wir erfuhren, daß er während der vielen Jahre nie ganz das Interesse am Schach verloren hatte. Ob Thorsten nun öfter zu uns kommen wird, darauf sind wir sehr gespannt.

Endstand:
1. Schüle 4,5 / 19,5; 2. Königer 4,5 / 18,5; 3. Kliem 4,0 / 19,5; 4. Pischner 3,5 / 21,0; 5. Schweitzer 3,5 / 19,0; 6. Rießbeck 3,5 / 13,0; 7. Möschl 3,0 / 23,5; 8. Bieg 3,0 / 15,5; 9. Göhringer 2,5 / 18,5; 10. Hartmann 2,0 / 16,5; 11. Psyk 1,5 / 15,5; 2. Schröder 0,5 / 16,0

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Daten aktualisiert

Nachdem mich nun ein Großteil der Daten erreicht hat, sind jetzt auch wieder alle Tabellen und Statistiken auf dem neuesten Stand (vor den letzten gespielten Runden von Schnellschach und Blitz-GP).
Auch das  Turnierergebnis des erstmals ausgetragenen Schnellschach-Pokals ist online. Die aktuellen Ergebnisse von Schnellschach und Blitz-GP werden mich sicher in den nächsten Tagen erreichen, so dass ich kurzfristig auch hier die Tabellen auf den neuesten Stand bringen kann.

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Sommerfest der Königsjäger

Thomas Deutschmann ist auch bei 37 Grad nicht zu bremsen:  Traditionell am Beginn der Schulferien fand am Samstag, dem 10. Juli in der SFS das Sommerfest der Königsjäger statt, diesmal unter erschwerten äußeren Bedingungen. Seit Tagen war es ungewöhnlich heiß.

Zur zweiten Runde der Blitzvereinsmeisterschaft am Abend davor hatten sich wohl auch deshalb nur zehn Unentwegte eingefunden und es war zu befürchten, dass die beliebte Veranstaltung am nächsten Tag nur mäßig besucht werden könnte. Gleichwohl hatte Alois vorsorglich und listenreich alle Möglichkeiten zur Kühlung der Getränke in der SFS ausgeschöpft. Es sollte sich lohnen.

Der erstmals ausgetragene Schnellschach-Pokal wurde vom großen Saal in den kühleren Gruppenraum im Untergeschoss verlegt. Unter Sven Schüles Regie spiel-ten 21 Teilnehmer ab 11 Uhr sieben Runden nach Schweizer System. In der Pause nach der vierten Runde konnten sich alle wieder am schmackhaften Chili con Carne laben, das in diesem Jahr wieder von Alois zubereitet war.

Turniersieger wurde mit einem Punkt Vorsprung Thomas Deutschmann, der fünf der 15-Minuten-Partien gewann und zweimal remis spielte. Clemens Escher, der in letzter Zeit als Gast häufiger an den Blitz- und Schnellschachrunden der Königsjäger teilnimmt, wurde mit fünf Punkten und dem etwas besseren Buchholzwert Zweiter vor Siegried Wiezer, der ebenfalls fünf Punkte erzielte.

Die Auslosung durch das Programm SWISS CHESS führte in der 1. Runde mit dem 8-jährigen Jonas Kreutz und dem 80-jährigen Werner Göhringer den jüngsten und den ältesten Teilnehmer zusammen, die übrigens am selben Tag (20.11.) Geburtstag haben.

Bei der folgenden Ehrung der Sieger in den Vereinsturnieren der abgelaufenen Sai-son überreichte Sven Schüle zahlreiche Urkunden sowie Geldpreise zwischen 10 € und 25 €. Dr. Helmut Kliem als Vereinsmeister erhielt zusätzlich einen Pokal. Preis-träger in den einzelnen Wettbewerben waren in der Reihenfolge der Platzierungen:

Vereinsmeisterschaft: Dr. Helmut Kliem, Werner Göhringer und Alois Möschl. Bester Spieler mit einer DWZ-Wertung unter 1700 war Joachim Rießbeck, bester Jugendli-cher wurde Frederik Altenhein.

Blitz-Vereinsmeisterschaft: Thomas Deutschmann, Alois Möschl und Klaus Königer.

Blitzpokal: Thomas Deutschmann und Sven Schüle.

Schnellschach-Vereinsmeisterschaft: Thomas Deutschmann, Rainer Radtke und A-lois Möschl. Bester Jugendlicher war in diesem Turnier Thomas Leyrer.

Schnellschach-Pokal: Thomas Deutschmann, Siegfried Wiezer und Klaus Königer. Bester Jugendlicher war Jakob Hartmann.

Der Vereinspokal, ein Wanderpreis noch aus der Zeit der „Zehlendorfer Königsjäger“ in Form eines Schachbrettes, konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht überreicht wer-den. Rainer Radtke wartet nämlich nach seinem Sieg im Halbfinale gegen Oliver Schwarz schon länger auf seinen Gegner im Pokalendspiel, der voraussichtlich am 13. August in der Partie Hellmut Klevenow gegen Rolf Wenkheimer ermittelt wird.

Zum Grillfest im Anschluss an die Siegerehrungen hatten sich nach und nach Famili-enangehörige eingefunden. Der seit Jahren bewährte Grillmeister Alois Möschl hatte sich in den Schatten unter der Freitreppe zurückgezogen und war mit dem Grillgut und dem Nachfüllen der Badewanne mit kühlen Getränken vollbeschäftigt.
Für den Inhalt dieser mit großen Eisstücken gefüllten Wanne (darunter tschechisches Bier) hätten die Besucher der Fan-Meile auf der Straße des 17. Juni sonst etwas ge-geben (am Abend spielte Deutschland gegen Uruguay um den 3. Platz der Fußball-WM).

Insgesamt waren es wohl etwa 35 Besucher, die mit ihren zahlreichen Spenden wie-der für ein reichliches Büfett im kühlen Gruppenraum sorgten. Mit bemerkenswerter Ausdauer und Begeisterung spielte der Königsjäger-Nachwuchs im Halbschatten Tandem-Schach und erinnerte damit an frühere Zeiten, in denen Teams mit geheim-nisvollen Namen sogar an Wettbewerben teilnahmen.

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Datenstau …

Leider gibt es im Spielbetrieb der Königjäger aktuellen einen Datenstau, der dazu führt, dass bisher noch keine aktuellen (und bereits veraltete) Ergebnisse  auf unserer Homepage verfügbar sind. Es fehlen aktuell noch die Ergebnisse  der zweiten Runde der Schnellschach-Vereinsmeisterschaft, die Ergebnisse der zweiten Runde des Blitz-Grand-Prix sowie das Ergebnis des erstmals im Rahmen des Sommerfest ausgetragenen Schnellschach-Pokals. Alle Ergebnisse werden nachgereicht, sobald sie verfügbar sind …

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Blitz-VM mit Rekordbeteiligung

Die neue Blitz-Vereinsmeisterschaft (Blitz-Grand-Prix) ist in die Saison gestartet. Und das auch gleich mit einem neuen Teilnehmerrekord! Insgesamt 21 Teilnehmer fanden sich zur ersten Runde ein und sorgten somit für leichte Verzögerung beim Start der Runde. Schließlich musste extra angebaut werden. Wenn man bedenkt, dass in der vergangenen Saison insgesamt nur 28 Teilnehmer am gesamten Turnier teilnahmen, sind 21 Spieler in Runde eins schon gewaltig. In einem starken Teilnehmerfeld gab es einige Überraschungen, jedoch am Ende einen deutlichen Sieger.

Das Teilnehmerfeld war diesmal mit hochkarätigen Blitz-Spielern besetzt. So nahmen in der ersten Runde neben dem König dieser Disziplin, Thomas Deutschmann, auch Clemens Escher, Wilfried Malcher und unser Gast Jens Kutschke teil. Nach über dreieinhalb Stunden und insgesamt 21 gespielten Runden stand der eindrucksvolle Sieger der ersten Runde fest. Und wer sollte es sonst sein, wenn nicht der ewige Sieger: Thomas Deutschmann kam nur ein Mal ins schleudern und selbst dann reichte es noch zu einem Remis gegen Wilfried Malcher. Alle anderen Runde beendete er als Sieger. Ein Wunder, dass er nicht auch noch in der Runde, als er aussetzen musste,  den vollen Punkt gemacht hat. ;) Mit 19,5 von 20 möglichen Punkten lag er ganze vier Punkte vor den Verfolgern Jens Kutschke und Sven Schüle.

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